Ausdauer-Sportler verlangen sich oft zu viel ab

Richtige Regeneration und Coaching schützt vor Überlastung

Rund 15 bis 20 Mio. schnüren allein in Deutschland regelmäßig ihre Laufschuhe. Darunter finden sich Genussläufer aber auch leistungsorientierte Sportler. "Für die erste Gruppe steht mehr der Gesundheitsaspekt, das Naturerlebnis oder die soziale Komponente im Vordergrund", erklärt Stefanie Mollnhauer, Ärztin und Leiterin des Instituts für Leistungsoptimierung http://www.pro-formance.de/, gegenüber pressetext. "Wettkampfsportler dagegen schöpfen ihre Motivation stark aus der eigenen Leistungsverbesserung." Doch auch richtiges Laufen will gelernt sein. "Leider sind viele Läufer ständig zu schnell unterwegs und überfordern sich", weiß der ehemalige Profiläufer Carsten Eich.
"Beim Ausdauersport gilt die Devise 'viel hilft viel' leider nicht. Wenn ich permanent zu schnell, mit hochrotem Kopf und pumpendem Herz unterwegs bin und kaum noch genügend Sauerstoff bekomme, tue ich mir nichts Gutes. Vielmehr reduziere ich damit meine Leistungsfähigkeit und überlaste mich", präzisiert Eich im Gespräch mit pressetext.

Sich steuern lassen

Das A und O ist daher zunächst eine ärztliche Untersuchung und anschließend ein gutes Grundlagentraining, um muskulär in den ersten Laufwochen nicht auf der Strecke zu bleiben. "Dies findet in einem ruhigen Geschwindigkeits- bzw. Intensitätsbereich statt, beim Laufen spricht man da von einer Herzfrequenzspanne zwischen 130 und 150 Schlägen/min.", so der Experte. Wer regelmäßig läuft, sollte seine Herzfrequenz mit Hilfe eine Pulsuhr steuern.
"Auf dem für sie richtigen Level bewegen sich leider viel zu wenig Sportler. Viele haben das Gefühl, wenn sie Sport machen, dann müssen sie sich auspowern, um wirklich was Gutes für den eigenen Körper getan zu haben. Je schneller man läuft, umso mehr Kalorien verbraucht man ja auch. Ja das stimmt, doch wenn der Körper permanent überlastet wird, reagiert er nicht mit der beabsichtigten Anpassung bei der Leistungsfähigkeit", gibt Eich zu bedenken.
Hilfe bieten hierbei erfahrene Laufexperten oder Trainer in Vereinen bzw. Lauftreffs. Einerseits um fachlich zu informieren und andererseits um die Motivation zu erhalten und den inneren Schweinehund in den Griff zu bekommen. Eich empfiehlt: "Laufen kann eigentlich jeder, doch nur durch die Umsetzung wichtiger Tipps bleibt der Spaß am Laufen niemals auf der Strecke. Sei es über das Internet, durch Laufzeitschriften oder mit Hilfe von Tages- oder auch Wochenendseminaren. Man bekommt dadurch einen Einblick in die Trainingsmethodik und lernt Fehler zu vermeiden, so dass der Aufbruch zu neuen Ufern beginnen kann."

Energiespeicher auffüllen

Viele Unternehmen aus dem Sportbereich, wie z.B. http://www.basica-sport.de/, bieten Ausdauersportlern auf ihren Webseiten umfangreiche Informationen und stehen auch bei der Erstellung von Ernährungsplänen mit Tipps zur Seite. Vor allem bei der Regeneration gibt es in dieser Hinsicht einiges zu beachten. "Während und nach dem Training sollten verlorene Flüssigkeit, Mineralien und Energie so schnell wie möglich ersetzt werden. Das unterstützt die Regeneration und die Funktion des Immunsystems. Außerdem ist ausreichend Schlaf und ein wenig hektisches Umfeld extrem wichtig", unterstreicht Stefanie Mollnhauer.
Bei körperlicher Belastung gehen Mineralien über den Schweiß verloren und es fallen Säuren an. Diese fordern die körpereigenen Puffersysteme. Sportgetränke und -riegel können durch die enthaltenen basischen Mineralstoffe bei der Neutralisation der Säuren helfen, sodass der Körper schnell wieder in einem ausgeglichenen Milieu ist. "Außerdem braucht der Körper die Mineralstoffe für die Zell- und damit auch Muskelfunktion", so Mollnhauer.

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