Fußreflexzonenmassage

Sanfte Impulse zur Heilung

Reflexzonen der Füße liefern ein perfektes Abbild unseres Organismus. Werden sie mit sanftem Druck stimuliert, lassen sich auf diese Weise auch viele Beschwerden schnell, sicher und angenehm lindern.

Den Fuß als Mikrokosmos, in dem sich wie auf einer Landkarte alle Strukturen des Körpers wiederfinden, kannte man schon im alten China vor rund 5000 Jahren. Ein dichtes Nervengeflecht verbindet den Fuß mit dem Körper.
„Alle Punkte der Fußsohle und auch des Fußrückens haben Beziehungen zu anderen Körperorganen“, erklärt Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen von der naturheilkundlichen Schlossparkklinik Gersfeld. „Durch Druck auf einen solchen Punkt wird ein Reiz ausgelöst, der das entsprechende Organ zur Reaktion anregt.“
Wird die Fußreflexzonenmassage regelmäßig angewandt, verbessert sich nachhaltig die Arbeit aller Organe. Auch die Selbstheilungskräfte werden angeregt. Anders herum können Veränderungen oder Schmerzen am Fuß auf Störungen in entsprechenden Körperregionen hinweisen.

Von Erkältung über Rückenschmerzen bis Stress

Das Wissen der heute verbreiteten Fußreflexzonentherapie hat vor allem die Physiotherapeutin Hanne Marquardt nach Deutschland gebracht. In der Naturheilkunde hat diese Behandlung einen großen Stellenwert. Sei es zur Stärkung der Organe, zur Entgiftung oder zur Therapie stressbedingter Erkrankungen.
Dr. von Rosen hat in den letzten 35 Jahren 170.000 Behandlungen durchgeführt. Seine Erfahrung: „Mit dieser Methode lassen sich bei allen körperlichen und vielen seelischen Beschwerden Erfolge erzielen.“ Angefangen von der normalen Erkältung über Kopfschmerzen, bei Verdauungsproblemen wie Verstopfung oder Blähungen bis hin zu Knie- und Rückenbeschwerden. „Ein besonderer Schwerpunkt jeder Behandlung ist die Verbesserung der Entgiftungsleistung der Nieren.“ Studien der Universität Innsbruck haben die Verbesserung der Nierenfunktion durch die Fußreflexzonentherapie belegt.
Eine etwa 20-minütige Behandlung kann nicht nur bei körperlichen Beschwerden hilfreich sein. „Bei vielen Patienten lösen sich auch seelische Blockaden“, so Dr. von Rosen. Die punktgenauen Impulse der Fußreflexzonentherapie können außerdem Schlafstörungen verbessern. Man fühlt sich dann wohlig entspannt.
Eine Sitzung beim Therapeuten beginnt stets mit einem ansteigenden Fußbad, bei der die Temperatur von 25 Grad Celsius allmählich bis maximal 45 Grad Celsius erhöht wird. Danach beginnt die eigentliche Behandlung der Reflexzonen mit drückenden und kreisenden Bewegungen der Daumen.
Bei den meisten Beschwerden reichen 10 Sitzungen aus. Nicht behandelt werden darf bei infektiösen und hochfieberhaften Erkrankungen, außerdem akuten Entzündungen im Venen- und Lymphsystem.
Tipp: Jeder kann die Fußreflexzonenmassage auch selbst erlernen, zum Beispiel an Volkshochschulen. Auf diese Weise lässt sich bei leichten Beschwerden oft rasch Abhilfe schaffen.

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