SCHUNGIT

Schutz- und Energiestein seit Jahrhunderten

Auf den ersten Blick wirkt er schlicht in seinem dunklen Kleid. Doch das Mineral Schungit gehört zu den besonderen Schutzsteinen für Energie und Gesundheit. Auch dem Trinkwasser soll es heilende Kräfte verleihen

Wer schon einmal einen Schutzstein besessen hat, der weiß, wie schutzlos man sich fühlen kann, wenn man dieses Juwel verliert. Auch der Schungit, dessen geologisches Alter mehr als zwei Milliarden Jahre beträgt, zählt zu diesen besonderen Mineralien. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich Anfang des 17. Jahrhunderts: Die an Epilepsie leidende Nonne Marfa Iwanowna soll durch über die schwarzen Steine fließendes Wasser – einheimische Bauern nannten es die „lebendige Wunderquelle“ – genesen sein.
Tatsächlich besteht Schungit zu 95 Prozent aus Kohlenstoff – bekanntlich die Grundlage allen Lebens. Zu finden ist das Mineral allerdings nur in der historischen Republik Karelien, dem heutigen Finnland und Russland. Warum das so ist, ist nicht vollständig geklärt. Forscher gehen davon aus, dass es sich bei dem Gestein um Reste des Planeten „Phaeton“ handelt, der eine Umlaufbahn zwischen Mars und Jupiter gehabt haben soll.
Hierzulande ist Schungit weniger bekannt als andere Heilsteine, wie zum Beispiel Amethyst oder Bergkristall – beide ebenfalls kraftvolle Energiesteine. Doch lohnt es sich, die vielfältigen überlieferten Eigenschaften des Schungits näher zu betrachten. Ist er doch das bislang einzige Mineralgestein, in dem man eine neue Form des Kohlenstoffs entdeckte: die sogenannten Fullerene.
Diesen absolut symmetrischen Kugeln, die aus 60 oder 70 Kohlenstoffatomen bestehen, werden von Naturheilkundigen seit langem gesundheitswirksame Eigenschaften zugeschrieben. Fullerene sollen hundert- bis tausendfach stärkere Antioxidanzien besitzen, als die bekannten Vitamine C und E. Das steht gleichbedeutend für starke Abwehrkräfte, Schutz und Wohlbefinden.

Schungit-Wasser selber machen – für vielfältige Wirkungen

Sind die beschriebenen heilenden Effekte auch wissenschaftlich nicht vollständig entschlüsselt und in erster Linie als Erfahrungsmedizin zu sehen, sind sie nicht minder interessant. Dazu gehören: ▪ Zellregeneration ▪ Schutz vor freien Radikalen ▪ Stärkung der Abwehrkräfte ▪ antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung ▪ Aktivierung des Stoffwechsels und verbesserte Nährstoffaufnahme ▪ Regulieren von Nervenfunktionen ▪ höhere Widerstandskraft, zum Beispiel gegen Stress ▪ Linderung bei Allergien.

Rezept Schungit-Wasser

Zuvor gefiltertes Wasser (z. B. durch Tee- oder Kaffeefilterpapier) zusammen mit gewaschenen Schungitsteinen in eine Glaskaraffe geben (ca. 300 bis 400 Gramm Gestein auf einen Liter). 30 Minuten stehen lassen. Als Vorsorgekur für zwei Monate täglich ca. zwei Glas des Schungit-Wassers trinken. Tipp: Es lässt sich auch für die Essenszubereitung, zum Beispiel von Suppen und Saucen, verwenden.
Äußerlich angewandt kann man Schungit-Wasser zum Beispiel als Haarspülung bei Schuppen, brüchigem oder glanzlosem Haar nutzen.
Auch Schnittblumen sollen sich in Schungit-Wasser länger halten. Alternativ kann man bei Topfblumen einfach einen Stein als Dünger in die Erde stecken. Oder Schungit-Pulver oder Pflanzensplitt darunter mischen (100 g Pulver kosten etwa 5 bis 6 Euro).

Strahlenschutz

Eine weitere Verwendungsmöglichkeit ist die Dekoration der eigenen vier Wände mit Schungit-Pyramiden. Sie sollen negative Energie fernhalten und so das energetische Gleichgewicht regulieren. Hilfreich ist das überall dort, wo man Elektrosmog (durch z. B. Schnurlostelefone, Funkwecker oder Computerbildschirme) ausgesetzt ist.
Nicht zuletzt ist der energetische Schutzstein ein schmückender Blickfang an jeder Kette. Vielleicht wird er ja auch Ihr neuer Talisman.

Petra Peschel

Infos
www.schungit.com, www.schungit.ch
▪ Fertige Tisch-Wasserfilter mit Schungit: z. B. www.schungit-welt.com oder www.biohof-heidelicht.de

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