ALUMINIUM

Die unsichtbare Gefahr

Es steckt in Lebensmitteln, Verpackungen und Kosmetika: Aluminium. Das Leichtmetall steht im Verdacht, Organe zu schädigen und das Risiko zu erhöhen, an Demenz oder Brustkrebs zu erkranken. Gänzlich kommen wir um die Aufnahme von Aluminium nicht herum. Aber es gibt viele Quellen, die wir leicht vermeiden können.

24.03.2020

© PhotoCuisine_Nurra.Rina/ Stock Food

Wie Sie Aluminium im Alltag meiden können

 

KÖRPERPFLEGE

Aluminium steckt nicht nur in Antitranspirantien (in Deodorants), sondern verbirgt sich auch in Lippen- und Pflegestiften, Sonnencremes und Zahnpasta mit Weißmacher-Effekt. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe lohnt sich immer und mittlerweile werben viele Produkte damit, aluminiumfrei zu sein. Werden aluminiumhaltige Deos und weißende Zahnpasten, die den Zahnschmelz angreifen können, regelmäßig genutzt, tragen sie erheblich zur Gesamtmenge an aufgenommenem Aluminium bei.

MEDIZIN

Auch Arzneimittel warten mit dem Leichtmetall auf. An erster Stelle zu nennen sind sogenannte Antazida, also Medikamente zur Neutralisierung von
Magensäure bei Sodbrennen, die sehr häufig verschrieben werden. Bereits eine einzige Tablette ent- hält mehr Aluminium, als man pro Woche zu sich nehmen sollte, und ihr Wirkstoff gelangt direkt in den Blutkreislauf. Wer sich impfen lässt, zum Beispiel gegen Tetanus oder Grippe, sollte wissen, dass über 90 Prozent aller Impfstoffe Aluminium als Wirkungsverstärker enthalten. Auch verschiedene Mittel zur Hypersensibilisierung, Durchfallmedikamente und eini- ge Lipidsenker sind aluminiumhaltig. Alternativen ohne das Leichtmetall sind erhältlich – fragen Sie Ihren Arzt danach.

LEBENSMITTEL

Da Aluminium natürlicherweise in der Erdkruste vorkommt, kann es bereits in unverarbeiteten Lebensmitteln stecken. Das betrifft auch gesunde Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse, Ölsaaten, Pilze und Gewürze. Tees sind Spitzenreiter beim Aluminiumgehalt, ebenso Schokolade und Kakao. Je höher der Kakaoanteil, desto mehr Aluminium steckt drin – aber auch desto weniger Zucker.

Die Verwendung aluminiumhaltiger Lebensmittelzusatzstoffe wurde zwar 2012 deutlich eingeschränkt, doch noch immer wird Aluminium einigen Fertigprodukten zugesetzt. Als silbrig glänzender Lebensmittelfarbstoff darf E 173 für Überzüge von Zuckerwaren für die Dekoration von Kuchen und Backwaren verwendet werden.

FOLIEN UND VERPACKUNGEN

Durch stark säure- und salzhaltige Lebensmittel oder durch den Kontakt mit anderen Metallen kann sich Aluminium aus der Alufolie lösen und ins Lebensmittel übergehen. Deshalb gehört Saures wie Apfelstücke, Zitronen, Essiggurken und Salziges wie Feta, Salzhering, Wurst und Schinken nicht in Aluminiumfolie – weder zur Aufbewahrung noch zur Zubereitung. Metallische Servierplatten, Kochtöpfe und unbeschichtete Backbleche sollten nicht mit Aluminiumfolie abgedeckt werden. Verzichten Sie unbedingt auf preiswerte Alu-Pfannen und -Töpfe.

Vorsicht geboten ist auch bei Fertiggerichten, die in einer Aluschale in den Ofen gelegt werden, denn Hitze verstärkt den Prozess des Ablösens. Entsprechend sollte auch Grillen auf Aluschalen vermieden werden. Glücklicherweise gibt es alufreie und umweltfreundlichere Alternativen: Beim Grillen sind es Schalen aus Edelstahl, Keramik oder Emaille. Zum Verpacken gibt es Butterbrotpapier, Bienenwachstücher sowie Gefäße aus Glas, Edel- stahl und Porzellan. Konserven und Getränke sind gut in Gläsern und Mehrwegflaschen aus Glas aufgehoben

Lesen Sie weitere spannende Fakten über Aluminium in der BIO-Ausgabe 2/2020

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